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Stadtdörfer: Neues Bauland ist in Arbeit Landau kommt bei der Schaffung von Wohnraum in den Ortsteilen gut voran. Das sagte Oberbürgermeister Thomas Hirsch in der Dienstbesprechung mit den Ortsvorstehern der Stadtdörfer. Zum Projekt „Landau baut Zukunft“ gehören rund 500 Wohnungen, die in den kommenden Jahren in den Stadtdörfern entstehen sollen, indem Baulücken geschlossen, Gebäude umgenutzt und als Abrundung der Ortsränder kleine Baugebiete ausgewiesen werden.In Queichheim am „Breiten Weg“ wird bereits gebaut, ein weiteres Baugebiet ist im Planungsverfahren. In Mörzheim, so die gestrige Mitteilung der Stadt, können im geplanten Neubaugebiet „Am Schlittweg“ am südwestlichen Ortsrand 25 bis 30 Wohneinheiten entstehen. In Dammheim soll Baurecht für knapp ein Dutzend Wohneinheiten westlich der Alten Bahnhofstraße geschaffen werden. Eine spätere nordwestliche Erweiterung ist nicht ausgeschlossen. Die Bauplätze sollen nach dem vom Stadtrat beschlossenen Einheimischen-Modell vergeben werden. Weitere Arrondierungsgebiete in Arzheim, Godramstein und Wollmesheim sollen bis 2020 entwickelt werden, danach kleinere Flächen in Nußdorf und auch in Mörlheim, führte Hirsch aus. Rheinpfalz Pfälzer Tageblatt - Nr. 63, 15.03.2018 rhp/boe
Bauland “Am Bittenweg “ …  Lebendig waren auch die Diskussionen zu den weiteren Tagesordnungspunkten, die sich alle um geplante Baumaßnahmen drehten. Leidenschaftlich befragte Wolfgang Klein (FWG) Christoph Kamplade, Leiter des Stadtbauamtes. Klein macht sich Sorgen, dass das geplante Neubaugebiet „Am Bittenweg“ scheitert, weil die Stadt den Eigentümer nur 25 Euro für einen Quadratmeter Grundstück angeboten habe, während sie für die Grundstücke in den Neubaugebieten Wollmesheim 55 Euro und Mörzheim rund 60 Euro zahlen würde. Günter Heidrich von der SPD sekundierte Wolfgang Klein mit dem Hinweis, dass die Stadt mehr Geld beim Kauf der Grundstücke abschöpfen würde, als sie den bisherigen Eigentümer zahle. Christoph Kamplade hielt dagegen und wies den Vorwurf, die Stadt würde sich zu Lasten der bisherigen Eigentümer bereichern, zurück. Er erklärte, die Stadt müsse bei der Berechnung des Grundstückspreises vom ermittelten Bodenrichtwert ausgehen. Der habe 2015 für Arzheim bei 230 Euro gelegen, in Wollmesheim seien es 210 Euro gewesen. Von diesem Wert werden alle Entstehungskosten (?) abgezogen. Klar sei, dass durch die notwendige Entwässerungsmaßnahme in Arzheim die Erschließungskosten mit rund 100 Euro deutlich höher liegen als in Wollmesheim mit rund 60 Euro. Die hohen Kosten entstünden durch die neue Bauvorschrift, nach der das Oberflächenwasser getrennt vom Gebrauchswasser abzuleiten ist. Das Oberflächenwasser werde mit einem Bergdurchstich in den Ranschbach geführt. Das erkläre die Mehrkosten. Kamplade brachte aber auch eine gute Nachricht mit, die die Gemüter sichtlich besänftigte: Er berichtete, dass der Bodenrichtwert für Arzheim in 2018 bei 280 Euro liege. Die Wertsteigerung von 50 Euro werde die Stadt bei ihrem Angebot für die Grundstücke berücksichtigen. Steige der Wert in den nächsten Jahren weiter, erhielten die Alt- Eigentümer durch eine weitere Nachzahlung ihren Anteil daran. Quelle: Rheinpfalz 14. April 2018
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Bauland
Beispielrechnung Richtwert 2015: aus der Sicht der Stadt: Wenn wir von einem aktuellen Wert der Grundstücke von 10,00 €, von Erschließungskosten von 100,00 € und einm Betrag von 25,00 € für den Eigentümer ausgehen, dann würde die Stadt 135,00 € pro m2 aufzuwenden haben, um damit 230,00 € erlösen zu können. Gewinn: etwas mehr als 70 % aus der Sicht des Eigentümers: aus aktuell 10,00 € werden durch die Planungsentscheidung der Stadt 25,00 € ==> leistungsloser Gewinn: 150 % Teilten sich Stadt und Eigentümer den Gewinn zur Hälfte, dann würde sich der leistungslose Gewinn auf 370 % erhöhen.
Beispielrechnung Richtwert 2018: aus der Sicht der Stadt: Wenn wir von einem aktuellen Wert der Grundstücke von 10,00 €, von Erschließungskosten von 100,00 € und einm Betrag von 35,70 € für den Eigentümer ausgehen, dann würde die Stadt 145,70 € pro m2 aufzuwenden haben, um damit 280,00 € erlösen zu können. Gewinn: 92 % aus der Sicht des Eigentümers: aus aktuell 10,00 € werden durch die Planungsentscheidung der Stadt 35,70 € ==> leistungsloser Gewinn: 257 % Teilten sich Stadt und Eigentümer den Gewinn zur Hälfte, dann würde sich der leistungslose Gewinn auf 570 % erhöhen.
Rheinpfalz. 17.04.2018: Intensiv diskutierte der Ortsbeirat Arzheim den Vorschlag der Stadt, mögliche Spekulationskäufe bei dem geplanten Baugebiet „Landau baut Zukunft“ durch eine Vorkaufssatzung einzudämmen. Max Kufner (CDU) ließ sich nicht überzeugen, dass mit dieser Maßnahme Spekulanten abgeschreckt würden. Bei zwei Enthaltungen stimmte die Mehrheit dennoch für den Vorschlag.
ARGUMENTE?
Die Bürgerinitiative “Landauer bauen Zukunft” zieht aus dem Rechtsgutachten den Schluss, dass es keinen Grund gebe, „ohne Not oder unter angemessenem Wert sein Land zu veräußern“. Sie spricht von einer enteignenden Wirkung des Vorkaufsrechts. Wie wiederholt berichtet, will die Stadt alle Flächen zu einem nicht öffentlich genannten Preis ankaufen, entwickeln und vermarkten. Der Grundstückseigentümer soll deutlich unter dem Marktwert für Bauland abgefunden werden, was immer wieder zu Protesten geführt hatte. Zuletzt hatte Winzer Bernd Dicker (FWG) dies im Wollmesheimer Ortsbeirat scharf kritisiert (Bericht vom 20. April). Die BI rät dem Stadtrat, die Satzung zum Vorkaufsrecht abzulehnen, sie aber mindestens noch einmal von juristisch unabhängiger Stelle überprüfen zu lassen. Rheinpfalz, 24.04.2018
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