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Auf der Kleinen Kalmit wird am 27.05.1934 (Dreifaltigkeitssonntag) das Schlageterkreuz unter Beteiligung der Pfarrkinder, des Pfarrverwesers und der politischen Vertreter eingeweiht (Pfr. Mayer, Gedenkbuch, S. 301). Da die päpstliche Enzyklika „Mit brennender Sorge“ in Arzheim zu spät eintraf, konnte sie nicht am Palmsonntag von der Kanzel verlesen werden. Daraufhin wurde sie von Eugen Bernhard und Eugen Mora auf Veranlassung des Pfarrers Georg Mayer (1888-1940) an die katholischen Häuser verteilt. Die beiden Verteiler wurden am 24.03. inhaftiert und von einem Schnellrichter zu 8 Tagen Haft verurteilt. Pfarrer Johann Georg Mayer in Arzheim wurde am 30. 6. 37 vom Oberlandesgericht Zweibrücken zu 15 Tagen Gefängnis bzw. 150 Mark Geldstrafe verurteilt, weil er am 26. März 1937 in Erfüllung des bischöflichen Auftrages das Papstwort von der Kanzel verlesen hatte. Die Rollen von Pfarrer Christian Schreck und J. G. Mayer, die offensichtlich zur gleichen Zeit in Arzheim Pfarrer waren, sind noch zu klären. Ab 1940 übernahm Parrer Eduard Pfeifer (1907-1988) die Pfarrstelle.. Schon am 04. Mai 1940 musste den Meldebogen für Bronzeglocken abfgeben. Am 11. Oktober.1944 vermietete er die Kalmitkapelle am  an einen Truppenteil der Wehrmacht. Annodozumol NS-Zeit
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Die katholische Kirche und die Nationalsozialisten
Ludwig Maria Hugo (* 19. Januar 1871 in Arzheim, Diözese Speyer; † 30. März 1935 in Mainz) war Bischof von Mainz von 1921 bis 1935. Dem aufkeimenden Nationalsozialismus trat Hugo entschieden entgegen: Als erste deutsche bischöf- liche Behörde verbot Hugos Ordinariat 1930 unter Federführung des Generalvikars Philipp Jakob Mayer den Katholiken die Mitgliedschaft in der NSDAP. Nationalsozialisten wurden im Bistum Mainz der Em- pfang der Sakramente und das kirchliche Begräbnis verwehrt. Nach der Machtergreifung der Natio- nalsozialisten demonstrierte Hugo mit dem dritten Internationalen Christkönigskongreß 1933 und der Ketteler-Feier der Werktätigen 1934 den katholischen Widerstand gegen den Nationalsozialismus.
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